Die neue sanfte Laser-Zahnbehandlung

Lichtblicke für Patienten! Keine Angst vor der Laserbehandlung. Niemand gibt es gerne zu. Doch das mulmige Gefühl vor dem Zahnarzttermin kennt fast jeder. Vor dem Bohrer haben viele Menschen sogar richtig Angst. Dank der modernen Lasertechnologie ist das heute allerdings nicht mehr nötig..

 

Mit dem hochenergetischen Licht kann Ihr Zahnarzt viele Behandlungen an Zähnen, Zahnfleisch und anderen Weichgeweben der Mundhöhle besonders schonend durchführen. Moderne Geräte ersetzen in weiten Bereichen sogar den Bohrer. Karies kann Ihr Zahnarzt mit dem Laserstrahl sanft „wegblitzen“ und den Zahn für eine Füllung präparieren. Laserbehandlungen sind fast geräuschlos und deutlich schmerzärmer als klassische Methoden. Bei der Kariesbehandlung benötigen Sie deshalb normalerweise nicht einmal eine Betäubung - eine ganz neue Erfahrung, die nicht nur empfindliche Menschen zu schätzen wissen. Auch Eilige haben die Laserbehandlung für sich entdeckt. Denn die Behandlung mit dem hochenergetischen Licht geht oft sehr viel schneller als mit den herkömmlichen Verfahren. Für jede Behandlung die passende Laserwelle Der Laser strahlt einen hoch gebündelten Lichtstrahl aus, der in kurzen Impulsen zur Behandlung eingesetzt wird. Lichtstrahl ist jedoch nicht gleich Lichtstrahl. Durch verschiedene Wellenlängen des Laserlichtes und die dabei entstehende Energie lassen sich in verschiedenen Geweben unterschiedliche Wirkungen erzielen. So ist Ihr Zahnarzt zum Beispiel im Stande, Gewebe sehr präzise zu durchtrennen oder oberflächlich abzutragen. Außerdem hat das Laserlicht eine keimabtötende Wirkung, die der Zahnarzt gezielt zur erfolgreichen Behandlungen einsetzen kann. Ihr Zahnarzt arbeitet dabei mit dem OpusDuo, einem Laser modernster Technik, der die relevanten Wellenlängen Erbium: YAG und CO2 in einem Gerät kombiniert. Je nach Behandlung schaltet der Arzt auf die benötigte Wellenlänge um und richtet den Laserstrahl mit speziellen Handstücken zielgenau auf das zu behandelnde Gewebe.

 

Somit kann Ihr Zahnarzt den OpusDuo für zahlreiche sanfte Behandlungen einsetzen: Kariesbehandlung ohne Bohrer Desensibilisierung von empfindlichen Zahnhälsen Versiegelung von Backenzähnen Sichere Wurzelbehandlung Schonende Parodontitisbehandlung Implantatchirurgie und anderen oralchirurgischen Eingriffen

 

Häufige Anwendungsbereiche des Lasers

Karies „wegblitzen“, statt Bohren

Unangenehmer als den Bohrer empfinden viele Patienten nur noch die Betäubungsspritze. Der Laser macht beides immer öfter überflüssig. Die Behandlung von Karies und anderen Schäden der Zahnsubstanz ist deshalb der beliebteste Einsatzbereich des OpusDuo. Auch und insbesondere Kinder nehmen die Laser-Alternative besonders gerne an. Angst verliert sich oder baut sich im Idealfall gar nicht erst auf. Das Laserlicht löst im kariösen Zahngewebe mit jedem Impuls kleine „Explosionen“ aus. Die erkrankte Zahnsubstanz wird dadurch praktisch pulverisiert und kann ganz einfach „weggespült“ werden. Auch „versteckte“ Kariesbakterien werden dabei zuverlässig abgetötet und feine Dentinkanälchen im Zahn versiegelt. Die Gefahr einer so genannten Sekundärkaries, die unter der Füllung erneut auftritt, ist deshalb geringer. Lassen Sie sich überzeugen.

Kurze Impulse vermeiden Nervenreaktionen

 

Die Behandlung erfolgt kontaktlos, vibrationsfrei und leise. Die Impulsdauer des Laserlichtes ist dabei so kurz, dass eine Reaktion der Nerven vermieden wird. Außerdem entsteht keine Hitze. Die Behandlung ist deshalb schmerzarm. Der OpusDuo verursacht am Zahn lediglich ein leichtes Pochen, das die meisten Patienten jedoch sher gut tolerieren. Sie verzichten deshalb häufig sogar auf eine Betäubung! Ein weiterer Vorteil: Der Laser „unterscheidet“ zwischen erkrankter und gesunder Zahnsubstanz. Bei der Behandlung geht somit keine gesunde Zahnsubstanz verloren. Der Zahn hat dadurch grundsätzlich eine bessere Langzeitprognose. Nach der Kariesentfernung raut der Zahnarzt die Zahnoberfläche mit dem Laser auf und kann meist ohne weitere Präparationen eine hoch ästhetische zahnfarbene Füllung legen. Innerhalb kurzer Zeit wirkt der Zahn wieder völlig unversehrt. Für laborgefertigte Inlays oder Kronen schleift er den Zahn gegebenenfalls in eine bestimmte Form, um den langfristigen Halt der Restauration zu gewährleisten.

Lichtblicke bei der Kariesbehandlung: Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei Es entstehen keine lauten Geräusche Es gibt keinen direkten Kontakt zum Gerät Es geht keine gesunde Zahnsubstanz verloren Auch versteckte Bakterien werden zuverlässig entfernt Empfindliche Zahnhälse desensibilisieren

 

Schnelle und vor allem wirksame Hilfe bringt OpusDuo auch bei überempfindlichen Zahnhälsen. Ursache sind feine freiliegende Dentinkanälchen, die vor allem Temperatur-Reize direkt an den Nerv weiterleiten. Dieser reagiert mit Schmerz und kann den Betroffenen somit die Lust auf kalte und heiße Speisen oder Getränke gründlich verderben. Herkömmliche Behandlungen mit Fluoridtinkturen oder Spezialzahnpasten können gegen das Problem dauerhaft kaum etwas ausrichten. Mit dem Laser kann Ihr Zahnarzt die feinen Dentinkanälchen am Zahnhals hingegen in wenigen Sekunden versiegeln. Durch die Lichtenergie wird die Oberfläche des Dentins kurzzeitig „aufgeschmolzen“, so dass es die umliegenden Kanälchen verschließt. Meist lässt sich mit nur einer Laser-Behandlung dauerhaft Abhilfe erzielen.

Sichere Fissurenversiegelung

 Die feinen Furchen in den Kaufflächen der Backenzähne, die so genannten Fissuren, sind ideale Nischen für Bakterien. Zum Schutz vor Karies werden sie deshalb bei Kindern oft mit einem Speziallack versiegelt. Durch die sterilisierende Wirkung des Laserlichtes können die Fissuren mit dem Laserlicht zuvor restlos von allen Keimen befreit werden. Bei der anschließenden Schutzversiegelung besteht somit keine Gefahr, dass Karies verursachende Keime eingeschlossen werden. So sind Sie oder Ihr Kind wirkliche vor Karies geschützt.

Wurzelbehandlungen

Bei der Wurzelbehandlung ist die keimabtötende Wirkung des Laserlichtes von ganz besonderem Vorteil. Bei einer herkömmlichen Behandlung sind die feinen Kanäle des verzweigten Wurzelsystems oft nicht zu erreichen und zu säubern. Die Folge: Bakterien können in den feinen Verzweigungen verbleiben und zum Misserfolg der Behandlung führen. Mit Hilfe einer feinen Sonde richtet Ihr Zahnarzt den Laserstrahl in die feinen Wurzelkanäle. So können diese vollständig keimfrei gemacht und versiegelt werden. Die Behandlung geht schneller und sie ist sicherer als die herkömmlichen Methoden.

Unblutige Parodontitis-Behandlung

Der Laser hat besonders der Parodontitis-Behandlung, eine bakteriell entzündliche Zahnfleischerkrankung, den Schrecken genommen. Um das Zahnfleisch und die Zahntaschen restlos von den aggressiven Keimen zu befreien, muss das Zahnfleisch bei der herkömmlichen Vorgehensweise oft aufgeschnitten und wieder genäht werden. Dieses ist für den Patienten schmerzhaft und unangenehm. Mit Hilfe des Lasers behandelt Ihr Zahnarzt die Erkrankungen dagegen meist konservativ, das heißt ohne Operation. Auch hier macht er sich vor allem die keimabtötende Wirkung des Laserlichtes zunutze. Mit einer sehr feinen Sonde richtet er das Laserlicht tief in die Zahntaschen und kann die Parodontitiskeime so innerhalb kurzer Zeit völlig schmerzfrei abtöten. Dadurch stehen die Chancen bestens, dass die Entzündung schnell und unkompliziert abheilt. Sollte jedoch bei schweren Entzündungen doch einmal Zahnfleisch entfernt oder zur besseren Reinigung umgeformt werden müssen, ist dies mit dem Laser sehr schonend möglich. So wird das Gewebe durch „Verdampfen“ oberflächlich um Bruchteile von Millimetern abgetragen oder – mit einer anderen Wellenlänge des Lichtes – unblutig eröffnet.

Implantationen und andere oralchirurgische Eingriffe

Durch die Fähigkeit des Lasers Blutgefäße sofort zu „verschweißen“ ist sein Einsatz bei chirurgischen Eingriffen am Zahnfleisch und anderen Weichgeweben der Mundhöhle für Sie immer vorteilhaft. Eröffnetes Gewebe blutet so gut wie gar nicht und meist erübrigt sich dadurch auch der Nahtverschluss. Ihr Schmerzempfinden ist wesentlich geringer als bei klassischen chirurgischen Eingriffen mit dem Skalpell. Außerdem läuft die Heilung normalerweise schneller und nahezu narbenfrei ab. Bei der Zahnfleischeröffnung zum Einsetzen von Dentalimplantaten ist der Laser deshalb das Instrument der Wahl. Auch bei der Freilegung des Implantatkopfes nach der Einheilungsphase sparen Sie Schnitte und Nähte. Normalerweise ist für den kleinen Eingriff nicht einmal eine Betäubung erforderlich. Außerdem erleichtert Ihr Zahnarzt Ihnen mit dem Laser zum Beispiel die Freilegung von verlagerten Weisheitszähnen oder die Entfernung störender Schleimhautbändchen oder Wucherungen. Für nahezu jede erforderliche Behandlung kann Ihr Zahnarzt Ihnen mit dem Laser eine besonders schonende Lösung anbieten. – Sprechen Sie ihn ganz einfach darauf an!

Häufige Fragen zur Laserbehandlung

Gibt es bei der Laserbehandlung auch Risiken?

Ihr Zahnarzt wurde speziell für die Dentallaseranwendung geschult und weiß den Laser so einzustellen, dass seine Energie ausschließlich im betroffenen Gewebe – z. B. in der kariösen Zahnsubstanz – wirkt. Das angrenzende gesunde Gewebe nimmt deshalb keinen Schaden. Spätfolgen, etwa wie bei Röntgenstrahlen, können nach zum Teil über 30-jähriger Erfahrung mit Laserbehandlungen mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Um die Augen vor den Lichtimpulsen zu schützen, tragen Sie und Ihr Zahnarzt während der Behandlung eine spezielle Schutzbrille.

Was genau ist unter „schmerzarmer Behandlung“ zu verstehen?

Die Schmerzgrenze, d. h. der Punkt, ab dem eine Wahrnehmung als Schmerz empfunden wird, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Bei der Kariesbehandlung empfinden die meisten Patienten während der Behandlung ein Pochen, das sie jedoch nicht als Schmerz bezeichnen würden. Aufgrund dieser Erfahrung wird meist auch bei einer weiteren Laserbehandlung keine Betäubung erwünscht. Kleinere chirurgische Eingriffe sind normalerweise auch ohne nennenswerte Schmerzempfindung möglich. Bei größeren Eröffnungen ist eine einfache örtliche Betäubung ausreichend.

Wann und warum kann der Einsatz des Bohrers manchmal trotz des Lasers erforderlich sein?

Eine alte Amalgamfüllung kann mit dem Laser nicht entfernt werden. Die eigentliche Kariesbehandlung kann der Zahnarzt dagegen praktisch immer mit dem Laser durchführen. Ob darüber hinaus der Einsatz des Bohrers erforderlich ist, hängt in erster Linie davon ab, wie der Zahn wiederhergestellt werden soll. Bei vielen kleinen und mittleren Schäden kann der Zahnarzt nach der Entfernung der Karies ohne weitere Maßnahmen eine haltbare Kunststofffüllung legen. Für ein Inlay oder eine Krone muss der Zahn jedoch in eine ganz bestimmte Form gebracht werden. Sonst hält die Restauration nicht oder bricht. Für diese Präparation setzt der Zahnarzt normalerweise den Bohrer ein, da sie mit dem Laser zu lange dauern würde. Inlays oder Teilkronen aus Vollkeramik können heute jedoch so stabil in den Zahn geklebt werden, dass der Zahnarzt meist nur wenig Zahnsubstanz wegschleifen muss.

Ist die Laserbehandlung grundsätzlich bei jedem Menschen möglich?

Tatsächlich gibt es für den Laser praktisch keine Gegenindikation. Sie ist deshalb auch und insbesondere für Patienten geeignet, die aufgrund bestimmter Vorerkrankungen besser auf eine Betäubung oder Narkose verzichten sollten. Patienten, die Blut verdünnende Medikamente einnehmen, können bei erforderlichen oralchirurgischen Eingriffen ohne Blutung behandelt werden.

Die Kosten?

Laserbehandlungen sind Wahlleistungen. Sie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Bitte sprechen Sie mit Ihrer privaten Krankenkassen, ob die gewünschte Laserbehandlung Bestandteil Ihres Versicherungsvertrages ist.